Schmerzen der Brustwirbelsäule gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule und werden im mittleren Rückenbereich zwischen Nacken und Lendenwirbelsäule wahrgenommen. Die Schmerzen können dumpf, brennend oder stechend sein und die alltäglichen Aktivitäten erheblich beeinträchtigen.
Die Brustwirbelsäule besteht aus 12 Wirbeln, die als T1 bis T12 bezeichnet werden. Diese Wirbel sind mit den Rippen verbunden und spielen eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung des Brustkorbs sowie beim Schutz des Rückenmarks.
Zu den häufigsten Symptomen gehören:
Langes Sitzen am Schreibtisch oder die ständige Nutzung von Smartphones kann die Brustwirbelsäule stark belasten.
Der altersbedingte Verschleiß der Wirbelgelenke kann zu chronischen Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule führen.
Obwohl ein Bandscheibenvorfall in der Brustwirbelsäule seltener vorkommt als in der Hals- oder Lendenwirbelsäule, kann er starke Schmerzen und Nervenkompression verursachen.
Körperliche Überlastung, Stress und eine schlechte Körperhaltung gehören zu den häufigsten Ursachen von Muskelverspannungen rund um die Brustwirbelsäule.
Unfälle, Stürze oder plötzliche Bewegungen können die Wirbel und Gelenke der Brustwirbelsäule schädigen.
Die Behandlung richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. Zu den möglichen Therapieformen gehören:
In der Schmerzklinik von Professor Dr. Cyrus Momenzadeh gehören Lasertherapie und Ozontherapie zu den minimalinvasiven Behandlungsverfahren. Diese Methoden können Entzündungen reduzieren, die Durchblutung verbessern, Schmerzen lindern und die körperliche Funktion der Patienten fördern.
Bei folgenden Beschwerden sollte ein Facharzt für Schmerzmedizin konsultiert werden:
Eine frühzeitige Diagnose der Ursache von Brustwirbelsäulenschmerzen kann dazu beitragen, eine Chronifizierung zu verhindern und den Behandlungserfolg deutlich zu verbessern.